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Mama sein – Eine Berufung und Liebesgeschichte, die niemals endet

Mama sein – Eine Berufung und Liebesgeschichte, die niemals endet

Mama sein ist nicht immer leicht und es ist ein Prozess, der ab der Geburt des Kindes Fahrt aufnimmt und niemals endet.

Wenn dein Baby zur Welt kommt, wirst du aus einer schwangeren Frau eine Mutter.

Doch wirst du erst in diesem Moment eine Mutter oder ist es in deinem Inneren schon viel früher passiert?

Vielleicht brauchst du aber auch darüber hinaus Zeit, um dich mit deiner neuen Rolle abzufinden?

Was bedeutet das Mutter sein eigentlich?

Gibt es überhaupt eine Definition dafür?

Bedeutet Mama werden, ein Kind auf die Welt zu bringen und dass sich dein Leben von nun an nur um Mittagsschläfchen, Windel abgewöhnen, Haushalt und Co. drehen wird?

Bedeutet das Mutter sein, sich ständig über den Schlafentzug, die Kaiserschnitt-Narbe und andere Herausforderungen zu beschweren und in der Öffentlichkeit zusammenzubrechen?

Dies sind mit Sicherheit die realistischen und häufigsten Themen, über die eine Mama mit anderen Müttern spricht, doch damit kratzt sie eigentlich nur an der Oberfläche dieses Themas und was es eigentlich heißt, 100 % für einen kleinen Menschen verantwortlich zu sein.

Mama sein – Anstrengendste Ganztagsarbeit oder Liebesgeschichte?

Junge hübsche Mutter hält schlafendes Baby an der Brust

Mutter sein bedeutet nicht nur deine persönlichen Wünsche und Träume vorerst zur Seite zu schieben, es bedeutet auch Verantwortung zu übernehmen.

Es bedeutet auch einen neuen Menschen zu formen, zu erziehen.

Es bedeutet, all seine Bedürfnisse zu befriedigen. Bedürfnisse sind nicht nur eine neue Windel und Nahrung, sondern auch das Verlangen nach Wärme, Komfort, Liebe und Schutz.

Denn dieses kleine Wesen ist völlig von dir abhängig und du bist ab der Geburt praktisch dein ganzes Leben lang für sein Wohlbefinden verantwortlich.

Alle Frauen haben schon viel früher, bevor sie überhaupt Mütter geworden sind, verschiedene Vorstellungen vom Muttersein und viele denken, dass es eine Liebesgeschichte, die niemals endet, ist und Punkt.

Doch die Mutterrolle erfordert oftmals, dass die eigenen Bedürfnisse beiseite geschoben werden, um für die eigenen Kinder da zu sein.

Mama sein – Härtester Job der Welt?

Ja, Mutter sein ist anstrengend und keiner Frau ist im Vorhinein ganz klar, was es eigentlich bedeutet, Mutter zu sein.

Es ist ein lebenslanger Beruf, der den Ruhestand nicht kennt.

Und obwohl du wahrscheinlich jeden Tag an deine Grenzen stößt, findest du irgendwo die Kraft dazu und bist dankbar.

Denn es gibt so viele Frauen da draußen, die von einem Wunschkind träumen, dies aber nie verwirklichen können.

Mutter sein ist nicht leicht und das behauptet auch niemand, doch dein Kind wird wachsen und es wird einfacher.

Aus deinem kleinen Jungen oder Mädchen wird ein Mann oder Frau und du wirst weiterhin die Hauptrolle spielen.

Und nein, das bedeutet nicht, dass du nicht darüber jammern darfst, wie schwer du es hast, ganz im Gegenteil. Um eine gute Mama zu sein, musst du dich von dieser Mental Load befreien.

Kann man Mutter sein und Frau bleiben?

Mutter und Baby schlafen auf dem Bett und halten sich an den Händen

Ja, es ist möglich und viele Mütter der neuen Generation sind lebendige Beweise, dass es machbar ist. Man muss sich nur Prioritäten setzen und sie auch konsequent verfolgen.

Der Grund, wieso Mutter sein und Frau bleiben überhaupt ein Thema ist, sind die Herausforderungen, die mit dem heranwachsenden Kind auf eine Mama zukommen.

Als Mama musst du auf alle verschiedenen Wechselwirkungen und Lebensphasen gefasst sein, sie verstehen und mit ihnen umgehen können.

Vielleicht wirst du ein ganz pflegeleichtes Kind haben, vielleicht ein trotziges oder doch ein empfindliches, vielleicht ein talentiertes, wo du kaum Schritt halten wirst können, oder du wirst auf andere Herausforderungen stoßen.

Und egal, wie schwer es zu einem gewissen Punkt auch erscheint, du wirst durchhalten müssen und da sein und an den Strängen ziehen.

Du musst lernen, mit Herausforderungen und Familienalltag zu jonglieren!

Doch keine Bange, aus einem unbekannten Grund und der unendlichen Liebe zum Kind ist es den meisten Frauen angeboren, das alles ohne Kratzer durchzustehen.

Du wirst dich wahrscheinlich fragen, wie viele andere Mamas sich ebenfalls fragen, wie ihnen etwas, das sie sich so lange gewünscht haben, gleichzeitig so schwerfallen kann.

Die Vorstellungen darüber sind meistens märchenhaft, romantisch und reduziert auf Sprüche über diese Beziehung und wenn die Realität zuschlägt, wirst du vielleicht enttäuscht und verwirrt sein.

Doch du brauchst nicht an dir zu zweifeln und enttäuscht deswegen zu sein, du wirst es schon packen und du wirst eine tolle Mama.

Denn, dass du an dir zweifelst und dich unsicher fühlst, ist sogar ein gutes Zeichen, das zeigt, wie wichtig dir das Ganze ist.

Es ist ein Zeichen von Reife und der Willigkeit (unabhängig davon, wie viele Jahre alt du bist), dass du bereit bist, dich weiterzuentwickeln – und Mutter sein ist genau das – ein ständiges Reifen und Wachsen.

Denn es ist kein bisschen selten, dass Frauen auch fühlen, als hätten sie ihre Identität verloren und sich fragen – wer bin ich denn eigentlich abseits des Mama-Daseins?

Die Rolle als Mama ist eigentlich eine königliche Rolle!

Die Mutterrolle ist die Herrin aller Rollen im Leben einer Frau. Der Grund, wieso dies die Hauptrolle so vieler Frauen ist, sind viele verschiedene Lebensrollen von Frauen neben der Rolle als Mutter.

Doch all diese anderen Nebenrollen liegen im Schatten der Hauptrolle “MAMA”.

Es gibt auch Frauen, die eine andere Rolle leidenschaftlicher spielen, doch das bedeutet keinesfalls, dass sie als Mutter weniger gut sind oder dass sie die Rolle der Mutter vernachlässigen.

Vielleicht scheint es manchmal an der Oberfläche, dass für eine Mutter etwas anderes wichtiger sei, doch emotional und tief im Inneren gibt es für eine Mutter nichts Wichtigeres als ihre Kinder.

Die Gesellschaft neigt oft dazu, Frauen, vor allem Mütter, zu verurteilen!

Vor allem, wenn sie parallel auf mehreren Ebenen “ihre Rolle” spielen, denn von einer Mutter wird ausschließlich verlangt, eine Mutter zu sein.

Fazit ist, dass man es der Umgebung und Gesellschaft nie recht machen kann und wir Frauen haben uns viel aufgebürdet.

Wir sind wahrhafte Kriegerinnen und Meisterinnen im Management, wenn wir Karriere, Familienalltag, Kinder und die eigene Entwicklung und Bedürfnisse unter einen Hut kriegen.

Manchmal erfolgreich, manchmal weniger erfolgreich, doch eins steht fest, wir geben nicht auf.

Wir leben nach dem Motto “Meine Kinder sind das Beste” und wir lieben unsere Kinder und unsere Rolle, auch wenn unser Weg oft von Stolpersteinen begleitet wird.

Denn selten geschieht es, dass eine Frau nicht den eigenen Weg findet, dies alles zu schaffen.

Wie es ist, Mutter zu sein?

Mutter küsst ihr süßes Baby auf die Stirn

Eine gute Mutter zu sein, bedeutet nicht nur Mama werden und auf einmal große Verantwortung zu übernehmen.

Mutter sein bedeutet auch oftmals falsch zu liegen, auch wenn du so sehr recht haben möchtest.

Es bedeutet, auch wenn du nicht weiterweißt und dir nicht sicher bist, was richtig ist, qualvolle Entscheidungen treffen zu müssen.

Mutter sein ist nicht nur bedingungslose Liebe und eine Liebesgeschichte für ein ganzes Leben lang, es heißt auch, mit einer anderen Seele auf allen Ebenen verbunden zu sein, bis du deinen letzten Atemzug machst.

Mama sein bedeutet ebenfalls, dich auf dich selbst verlassen zu können, auf deine Intuition, dass du weißt, wie man Dinge macht, von denen du bislang vielleicht noch gar nicht gehört hast.

Es bedeutet auch, Dinge reparieren zu können, ohne das benötigte Werkzeug zu haben.

Mutter sein bedeutet auch Ängste zu lindern, Monster aus dem Zimmer vertreiben, Gute Nacht Geschichten vorlesen und kuscheln bis zum Umfallen.

Diese Lebensaufgabe ist eine Achterbahn, eine Reise, die dich zu den Gipfeln der Freude, durch die Täler, die mit Zufriedenheit bestickt sind, bis hinab in die Gräben deiner eigenen emotionalen Grenzen führt.

Mama sein bedeutet sowohl von Panik, Sorgen und Stress aufgewühlt zu sein als auch von einem süßen Lächeln, zarten und weichen Händen und der heilenden Umarmung erneut aufgebaut zu werden.

Was bedeutet Mama werden?

junge glückliche Mutter hält lächelnd niedlichen Baby auf der Couch

Die Ausmaße der emotionalen sowie körperlichen Veränderungen, die sich im Leben einer Frau, nachdem das Kind da ist, abspielen, sind unvorstellbar.

Obwohl die Liebe einer Mutter, vor allem dem ersten Kind gegenüber, schon bevor man es überhaupt sieht, enorm ist und der zauberhafte und magische Moment, sein kleines Neugeborenes in den Armen zu halten, unbeschreiblich ist, werden die ersten Tage von Ängsten begleitet.

Ich kann mich noch sehr gut daran erinnern, dass mein erstes Jahr als Mama von einer Unsicherheit begleitet wurde und das ist vollkommen OK.

Viele frischgebackene Mütter fühlen sich erst einmal unwohl und fremd und haben Schwierigkeiten, sich in die neue Rolle einzuleben.

Das ist absolut in Ordnung und menschlich, denn jede Frau macht sich ab einem bestimmten Zeitpunkt im Leben Gedanken darüber, wie eine Mama sein sollte und was es bedeutet, Mutter zu sein.

Es ist völlig normal, wenn es nicht so kommt, wie man sich das Mama werden vorgestellt hat.

Was ist eine Mutter?

Eine Mutter ist eine Frau, die ein Kind zur Welt gebracht hat, denn rechtlich und medizinisch betrachtet, wirst du Mutter erst, wenn du dein Baby zur Welt bringst.

Emotionell betrachtet, sieht es oftmals ganz anders aus.

Denn man ist auch Mama, wenn man nie die Gelegenheit hatte, sein Baby kennenzulernen. Es gibt so viele Mamas auf der Welt, die Mamas von Engeln sind und solche, die das Glück hatten nach einem Schicksalsschlag ein Baby in ihren Armen zu begrüßen.

Wie verändert man sich als Mutter?

Als Mutter erfindest du dich immer wieder neu, die Person, von der du dachtest, dass du es bist, verwandelt sich nun in eine Kriegerin, nimmt eine neue Gestalt an, ohne dem bisherigen Dasein nachzutrauern.

Wenn du dich dafür entscheidest, Mutter zu werden und dir der Kinderwunsch in Erfüllung geht, hast du bereits beschlossen, dass du für diese Reise bereit bist.

Du hast schon ja zu einer Familie gesagt, obwohl du vielleicht nicht recht weißt, wohin du willst oder wie du überhaupt dorthin gelangen sollst.

Was ist das Schwerste beim Mama sein?

schöne Mutter spielt mit ihrem süßen Baby und einem Spielzeug

Schon die ersten Tage des Mamaseins sind nicht einfach.

Du wirst schmutzig, verletzt, gestresst sein, du wirst so oft auf die Geduldsprobe gestellt werden, doch du wirst erkennen und einsehen, dass die Liebe deinem Kind gegenüber, dich alle Stolpersteine und Hindernisse bewältigen lässt.

Mutter sein ist wie das Ablösen einer Gestalt, die du früher warst.

Es kann sowohl neue Emotionen und Stärke hervorrufen, als auch Depressionen und Trauer. Einige Frauen haben nach der Geburt ihres Kindes Schwierigkeiten, ihre Identität zu finden.

Für einige ist dies alles nicht so toll und sie finden im Nachhinein, dass sich Mama werden nicht gelohnt hat.

Auch solche Geständnisse brauchen dich nicht zu wundern und sind ebenfalls ein ganz normaler Teil des Mutterseins.

Viele Frauen brauchen erst mal Zeit, sich zu finden.

Es wird Momente, vielleicht auch Tage geben, wo du dich so schwach wie nie zuvor in deinem Leben fühlen wirst, wo du derartige Erschöpfung und Verletzlichkeit erleben wirst, dass du dein ganzes Leben infrage stellen wirst.

Du wirst dich fragen, was es eigentlich bedeutet, Mutter zu sein, ob es vielleicht doch viel mehr ist, als die meisten denken und als es von uns eigentlich erwartet wird?

Eins sollte aber vorab gesagt werden

Mutterschaft ist kein Gefängnis, obwohl es sich manchmal so anfühlen kann und Mutter sein kann in der Tat auch einwandfrei funktionieren.

Denn trotz der vielen tagtäglichen Prüfungen, Kämpfe, Schwierigkeiten und Hindernisse ist dein Leben letztendlich ein Geschenk. Ein Geschenk, das dich immer wieder auf die Probe stellen wird, weshalb du dich gewissermaßen weiterentwickeln wirst und das dich neue Emotionen fühlen lassen wird.

Die Mutterrolle ist schwer und nichts für schwache Nerven, denn das Gefühl, dass du anstehende Dinge stehen lassen musst, um dich wiederum um andere anstehende Sachen kümmern zu können, ist endlos und schwer.

Es ist kompliziert, es sind Emotionen durchströmt von Angst, es sind Träume mit versteckten Hoffnungen, es sind Versprechen verschmolzen mit Erfahrungen.

Das Ganze ist vielleicht nicht so, wie du es dir vorgestellt hast, aber es ist mit Sicherheit das intensivste, atemberaubendste, lustigste und bunteste, was du bislang in deinem Leben erlebt hast.

Wie muss eine Mama sein? Social Media macht es vor

Mutter kuschelt mit ihrem neugeborenen Baby

Die Gesellschaft und Social Media sind dafür verantwortlich, dass sich so viele junge Mamas nicht kompetent genug für die Rolle der Mutter fühlen.

Doch das hat wenig mit der Realität zu tun, denn niemand ist perfekt und niemand kann auf Knopfdruck stillen, Windeln wechseln, das Baby baden und andere Sachen, die die Mutterrolle erfordert.

Es ist wichtig, offen über deine Gefühle sprechen zu können und offen mit deinen Unsicherheiten umzugehen, denn nur so wirst du auf Offenheit und Zuspruch stoßen. Es ist auch vollkommen in Ordnung, nach Hilfe zu verlangen und mehrmals um Rat zu fragen.

Lass dich zum Thema Stillen beraten, verlange Hilfe im Haushalt und frage nach einer Auszeit.

Eine Mama muss nicht spezifisch “sein”, denn jede Mama ist Mama auf ihre eigene Art und Weise und jede Mama würde ihre Rolle auch anders interpretieren.

Denn eins solltest du dir merken, eine Mama “muss” gar nichts.

Auch dann nicht, wenn es die Gesellschaft erwartet.

Denn nicht selten hört man Sprüche von anderen, wie du es besser machen solltest, sodass du letztendlich im Inneren zu dir sagst: “Ich will gar keine Mama mehr sein!”, doch wenn du dich beschwerst, dann wirst du als hochsensible oder überforderte Mama dargestellt, was sich nicht immer gut anfühlt!

Lass dir Zeit mit Mama sein!

junge Mutter hält weinendes Baby auf der Schulter

Es ist schlichtweg überwältigend, was der Körper einer Frau während der Schwangerschaft leistet und während du dein Baby in deinem Körper wachsen spürst, spielen deine Hormone verrückt, auch nach der Geburt, wenn du zum ersten Mal dein Baby in den Arm nimmst.

Wenn du dein Baby endlich in den Armen hältst, überkommen dich allerlei gemischte Gefühle.

Gefühle von Glück, von Erleichterung, von Liebe, aber auch von Angst und Sorgen.

Dir wird klar, dass du große Verantwortung für dieses kleine Wesen übernehmen musst und dir wird bewusst, dass es kein zurück mehr gibt.

Dies ist nun dein Leben, dein Weg, dein Beruf, den du als Mama praktisch von heute auf morgen meistern musst und wo es keine Auszeiten gibt.

Wenn du alleinerziehend bist und arbeiten unter einen Hut bringen musst, kann die erste Zeit und alles drumherum doppelt so schlimm erscheinen.

All diese neuen Emotionen, die nach der Geburt des Babys aufkommen, können durchaus überfordernd sein und du wirst dich wohl fragen: “Was mache ich da?”, “Mache ich das richtig” und “Bin ich eine schlechte Mutter?”.

Doch du brauchst kein schlechtes Gewissen zu haben und du brauchst dich auch nicht schämen, denn niemand, so auch wir Mütter, werden nicht mit allen Kenntnissen geboren, obwohl es von uns erwartet wird, sofort alles zu können und zu wissen.

Mama werden ist etwas ganz Besonderes und die Aufgabe gut auszufüllen, ist nicht leicht und es gibt nichts, worüber du dich schämen solltest.

Die ersten Tage werden bestimmt schwer sein und den ganzen Tag und Nacht lang sich ohne Auszeit um das Baby zu kümmern, das ist nicht einfach.

Ab wann hat sich die Mutterrolle eingespielt?

junge Mutter stillt ihr Baby auf weißem Pflegestuhl

Bis du mit Leib und Seele Mama wirst, braucht es einfach Zeit.

Die Veränderungen und neuen Umstände, die ein Neugeborenes mit sich bringt, sind wirklich enorm, also darfst du dir auch ruhig Zeit lassen, bis du dich mit der neuen Rolle zurechtfindest und dort ankommst, wo du als Mutter sein möchtest.

Leider wird es sich nie so anfühlen, als wärst du dort angelangt, wo du möchtest und nicht selten wird dich auch ein schlechtes Gewissen plagen.

Denn die Mamarolle ist nicht immer einfach, denn es ist eine Reise, ein Prozess, der sich stetig verändert, denn schließlich verändert sich auch alles andere.

Ohnehin ist es auch ganz normal, wenn du dich mit den Jahren veränderst und deinen eigenen Weg als Mama findest und letztendlich deinem Kind die Freiheit schenkst, die es brauchen wird.

Denn zuerst braucht dich dein Kind 24 Stunden am Tag und später, wenn es einmal erwachsen ist, braucht es dich noch immer, aber nicht in diesem Ausmaß wie am Anfang.

Genieße die schönen Momente, während deine Kinder noch klein sind!

Das ist vielleicht auch etwas übertrieben, aber etwas Wahres steckt schon dahinter. Denn die Zeit wird kommen, wenn dein Kind seinen eigenen Weg gehen muss und wird.

Für diese Reise musst du dein Kind mit bestem Wissen vorbereiten.

Du musst ihm das benötigte Selbstvertrauen schenken, seine Unabhängigkeit fördern, ein gesundes Verantwortungsbewusstsein zu sich selbst und anderen entwickeln, Empathie zeigen und ihm Verständnis, Fürsorge und Liebe unbegrenzt vermitteln.

Wenn dein Kind mal in der Pubertät angelangt ist, wird es für dich bestimmt wieder, wie das erste Mal sein und mit jeder neuen Herausforderung wirst du dich auch als Mama verändern und weiterentwickeln.

Das heißt nicht, dass du eine bessere oder schlechtere Mama sein wirst.

Nein, das bedeutet nur, dass du einfach nicht die Mama wie am Anfang sein wirst, sondern eine neue Fassette der Mutterrolle kennenlernst.

Wann wird das Mama sein einfacher?

Den Umständen entsprechend wirst du nach den ersten Wochen schon Erleichterung spüren und vielleicht wird es länger brauchen, bis sich für dich das neue “normal” anfühlt, doch das sagt nichts über dich als Mutter aus, das sagt ebenfalls nichts darüber aus, ob du eine gute oder schlechte Mutter bist.

Du darfst nicht mit dir streng sein, denn es braucht einfach seine Zeit.

So wie dein Körper im Wochenbett nach der Geburt erst einmal eine Auszeit braucht, so brauchst du als Mensch auch emotional vorerst eine Auszeit, um deine neuen Gefühle einzuordnen und zu schlichten, sodass du mit ihnen auch umgehen kannst.

Gemischte und ambivalente Gefühle sind ebenfalls ganz okay.

Wenn du mal eine Auszeit brauchst und Alleinzeit möchtest, heißt es nicht gleich, dass du dein Kind nicht liebst. Denn sich so zu fühlen, ist völlig normal sowie es auch normal ist, dass du dich vielleicht gar nicht von deinem Kind trennen möchtest.

Wir Menschen sind alle verschieden, haben verschiedene Bedürfnisse und jeder von uns erlebt Geschehnisse einzigartig und geht mit Emotionen auf seine eigene Art und Weise um.

Abschließende Gedanken

junge Mutter, die niedliches Neugeborenes Baby mit offenen Augen hält

Liebe Mama, auch wenn du die Rolle als Mutter noch immer nicht für dich definieren kannst, ist Mama sein bestimmt das Schönste, was du im Leben erfahren wirst. Ich hoffe, ich habe dir ein bisschen Einsicht verschafft und gezeigt, dass es nicht einseitig ist, sondern vielseitig, bunt und lustig.

Manchmal schwer, unmöglich und mit Sorgen behaftet, doch es lohnt sich definitiv. Für mich ist es: mein Kind zu unterstützen, ihm Liebe zu geben und Vertrauen zu schenken.

Auch ich habe am Anfang nicht gewusst, was genau Mutter sein bedeutet, doch die Zeit vergeht und auch ich habe gelernt und lerne jeden Tag aufs Neue, was es bedeutet, Mama zu sein.

Mama zu sein ist das Schönste, doch es ist nicht immer leicht, denn neben der Mutterrolle möchte jede Frau auch gleichzeitig eine Frau und eine Freundin sein, ihren Hobbys, ihren Job und ihren eigenen Bedürfnissen nachgehen.

Einfach mal Zeit für sich selbst haben, denn immerhin kann eine unglückliche Mutter keine glücklichen Kinder großziehen.

Es kommt nicht auf die Menge der Zeit an, die man mit seinen Kindern verbringt, es kommt auf die Qualität der Zeit an, die man gemeinsam verbringt.

Das Beste, was du als Mama deinen Kindern schenken kannst, ist ihnen deine Rollenvielfalt zu zeigen, deinen ganzen Reichtum als Person und sie unabhängig machen.

Auch ich möchte so wie jede Mutter meinen Kindern all das Schlechte ersparen und sie vor dem Bösen warnen, doch meine Aufgabe ist es, sie dafür vorzubereiten, sodass sie Schlechtes und Böses rechtzeitig erkennen können und wie sie damit umgehen können, um all die Hindernisse zu schaffen.

Meine Rolle ist, meine Kinder nicht einzuschränken, sondern ihnen die Tür zur Welt zu öffnen, die sie letztendlich selbst erkunden müssen.

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