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Mädchennamen mit E – Eigenwillig, edel, einprägsam

Mädchennamen mit E – Eigenwillig, edel, einprägsam

Im Jahr 2020 war Emilia auf Platz 1 der beliebtesten weiblichen Vornamen und ist somit ganz klar der Topfavorit unter den Mädchennamen mit E.

Die Gesellschaft für deutsche Sprache (GfdS) hat dieses Ergebnis anhand der Auswertung von mehr als einer Million Namenseintragungen in über 700 Standesämtern bundesweit bekommen. Und das sind nahezu 90 % aller Vornamen.

Gleich hinter Emilia sind die Mädchennamen Hanna/Hannah, Emma und Mia, also ein weiterer Vorname mit dem Anfangsbuchstaben E in den Top 5.

Der Vorname Emilia ist nicht nur recht kurz, sondern auch besonders weich im Klang, was vielen deutschen Eltern mittlerweile wichtiger bei der Namensgebung ist als die Bedeutung oder auch die Herkunft des Namens.

In diesem Beitrag findest du viele weitere Mädchennamen mit E, und zwar aus verschiedenen Ländern und Sprachen.

Falls du übrigens noch nicht zu 100 % sicher bist, welches Geschlecht du erwartest, dann kannst du auch über die Vielfalt der männlichen Vornamen mit dem Anfangsbuchstaben E staunen.

Was ist der beliebteste weibliche Name mit E?

kleines lächelndes Mädchen in einem Zelt

Emilia ist im Jahr 2020 von Platz vier aus dem Vorjahr an die Spitze der beliebtesten Namen gerückt. Solche Sprünge sind äußerst unüblich.

Die überzeugende Beliebtheit dieses Namens ist neben seinem weichen Klang bestimmt auch der Tatsache zu verdanken, dass er in so ziemlich allen europäischen Ländern in unterschiedlichen Schreibweisen vorkommt und als klassisch gilt.

International ist er also allemal.

Am Mädchennamen Emilia kann man gut erkennen, dass einerseits deutsche Eltern den Auslaut auf -a mögen, andererseits keine großen Stücke auf die Bedeutung geben.

Schließlich gibt es sicherlich schönere Bedeutungen als es bei diesem ursprünglich altrömischen Namen der Fall ist, der sich aus dem Lateinischen als “die Rivalin” übersetzen lässt.

Welche Mädchennamen beginnen mit E?

kleines Mädchen mit langen Haaren, das auf den Tisch gelehnt ist

Im deutschen Sprachraum sind recht viele weibliche Vornamen mit E üblich: Edith, Eike, Elena, Eleonore, Elfriede, Elisa, Elisabeth, Elke, Ella, Elsa, Erika, Erna, Ernestine, Esther, Eva, Evelin sind Beispiele für Mädchennamen, die in Deutschland mittlerweile klassisch, eingedeutscht oder einfach üblich sind.

Die Ursprünge dabei sind unterschiedlich und reichen von altgermanischen Namen über Entlehnungen aus dem Altrömischen und Altgriechischen, aber auch aus dem Hebräischen.

Schließlich gehört unser Land der jüdisch-christlichen Tradition an, was man auch an den über 400 beliebten weiblichen Vornamen erkennt.

Alte deutsche Mädchennamen mit E

kleines Mädchen mit roter Schleife im Haar versteckt sich hinter dem Baum

Traditionelle und altdeutsche Vornamen haben oft einen religiösen oder regionalen Bezug, also gibt es deutliche Unterschiede in der Namensgebung im Süden und im Norden des Landes.

So sind friesische weibliche Vornamen oder auch nordische Namen in Norddeutschland viel üblicher als beispielsweise in Bayern.

1. Ebba – Zum einen unter den skandinavischen weiblichen Vornamen mit altenglischem Ursprung und unbekannter Bedeutung verbreitet, zum anderen als (friesische) Kurzform von Namen zu verstehen, die mit Eber- beginnen, wie Eberhardine zum Beispiel.

In solchen Fällen ist er germanischen Ursprungs und würde “das Wildschwein” bedeuten.

2. Edda – Entweder ist dieser Name vom althochdeutschen Wort für “Segen” abgeleitet, vom altisländischen Wort für “Urgroßmutter” oder ist als Kurzform von Namen zu verstehen, die mit Ed- oder Edel- anfangen, so wie Edwina oder Edeltraut zum Beispiel.

3. Edeltraut – Die neuere Schreibweise des altdeutschen Namens Adeltraud kann man als “vornehme Stärke” übersetzen.

Kaum vorstellbar, dass man diesen Namen heutzutage noch vergibt. Viel eher ist mit der Kurzform Edda zu rechnen.

4. Eike – Koseform von Namen, die mit Edel- oder Adel-, Ecke- oder Eg- beginnen und germanischen Ursprungs sind, wie beispielsweise Eckehart oder Egilhard (altgermanisch), Eilert (friesisch, norwegisch, schwedisch).

Im Althochdeutschen bedeutet der Name “Klinge” oder “Schwert”.

Es handelt sich um einen gleichgeschlechtlichen Namen, der bis 2008 nur in Verbindung mit einem weiteren Vornamen vergeben werden durfte, aus dem deutlich das Geschlecht des Kindes hervorgeht.

5. Eilika – Das ist ein vor allem in den Niederlanden üblicher Name, der auf dasselbe althochdeutsche Wort zurückzuführen ist wie der Name Eike und demzufolge “Schwertklinge” oder bloß “Schwert” bedeutet.

6. Elfriede – Dieser ursprünglich altenglische Name ist seit dem 19. Jahrhundert eingedeutscht und lässt sich als “kraftvoller Naturgeist” übersetzen.

Effie oder Elfie sind Kurz- und Koseformen des seit den 1950er-Jahren kaum noch vergebenen Vornamen.

kleines Mädchen, das sich abends im Zimmer die Haare kämmt

7. Elisabeth – Deutsche und niederländische Schreibvariante des ursprünglich hebräischen Namens Elisheva, der wahrscheinlich “Mein Gott hat geschworen” bedeutet und sowohl im Alten als auch im Neuen Testament vorkommt.

In den 1920er-Jahren war Elisabeth unter den beliebtesten Mädchennamen in Deutschland überhaupt und blieb bis in die 80er-Jahre verbreitet, seitdem ließ seine Popularität jedoch nach.

8. Elke – Im Friesischen üblich, stammt dieser Name sowie die ähnlichen Formen Alke, Elka und Ilka vom germanischen Adelheid ab, was man als “edle Gestalt” übersetzen kann.

Zwischen den 30er- und 70er-Jahren war Elke unter den beliebtesten deutschen Vornamen, jedoch stieg seine Beliebtheit seit den 80er-Jahren stark ab.

9. Elina – In Finnland, Estland und Schweden übliche Variante von Helena.

Der Name hat im Altgriechischen Bezug zu den Begriffen “Fackel” und “Mond”, wird bei uns oft als “die Strahlende” oder einfach als “die Schöne” übersetzt.

In der griechischen Mythologie ist Helena, Tochter von Zeus und Leda, die schönste aller Frauen und der Auslöser des Trojanischen Krieges.

10. Elsa – Als Kurzform von Elisabeth ist dieser Name vor allem im skandinavischen Raum, aber auch in Deutschland bekannt und gehörte Ende des 19. Jahrhunderts hierzulande zu den beliebtesten Vornamen.

Ab den 1940er-Jahren ist er aber kaum mehr anzutreffen.

In den USA schaffte es der Name Elsa dank des Disney-Films “Die Eiskönigin – Völlig unverfroren” wieder in die Liste der 500 gängigsten Namen.

11. Emilie – Deutsche, skandinavische und tschechische Form von Emilia, was vom lateinischen Wort Aemilius stammt und “die Rivalin” bedeutet.

12. Emma – Eigentlich die Kurzform von altdeutschen Namen mit dem althochdeutschen Wort für “allumfassend” oder “universal”, wird Emma aber schon lange als eigenständiger Name wahrgenommen.

Schon Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts war dieser Mädchenname sehr beliebt, wurde später nahezu vergessen und ist jedoch seit den 1990er-Jahren wieder so eifrig im Anmarsch, dass er es heute unter die Top 5 schafft.

Englische Mädchennamen mit E

kleines Mädchen, das bei Sonnenuntergang am Strand spielt

In England gibt es quasi keine Beschränkungen vom Staat für Eltern bei der Namensgebung, was übrigens auch in den USA der Fall ist.

Ausgefallene und schräge Namen sind dort also keine Seltenheit, aber viele Eltern mögen es doch lieber klassisch und traditionell.

Es sind vor allem die Promis, die um die ungewöhnlichsten Vornamen ihrer Kinder wetteifern, während populäre Werke aus dem schriftstellerischen und filmischen Bereich sowie erfolgreiche Fernsehserien besonders in den USA neue Trends setzen.

1. Earline – Weibliche Form von Earl, was aus dem Altenglischen stammt, “Adliger” oder auch “Krieger” bedeutet und ein aristokratischer Titel war. Als Name seit dem 19. Jahrhundert in Gebrauch.

2. Ellie – Alternativ auch Elie ist die Verkleinerungsform von Namen, die mit El- anfangen, wie beispielsweise Ellen (englische Variante von Helena) oder Eleanor (siehe unter den italienischen Mädchennamen mit E).

3. Ember – Im Englischen wörtlich “die Glut” und könnte im übertragenen Sinne “die Glühende” bedeuten.

4. Emmy – Verkleinerungsform von Emma und Emily (Emilia).

Wer sich zwischen diesen zwei Vornamen, die in den letzten Jahren unter den beliebtesten fünf in Deutschland sind, nicht entscheiden kann und es kurz und niedlich haben möchte, für den ist Emmy die richtige Wahl.

5. Evelyn – Der Name ist germanischen Ursprungs und unklar. Man vermutet hinter dem ursprünglichen Avila und der Verkleinerungsform Avelina die Bedeutung “die Begehrte”.

Aveline ist im Englischen unter den seltenen Mädchennamen, während Evelyn daraus abgeleitet ist und seit dem 17. Jahrhundert zuerst nur an Jungs vergeben wurde, bis es ein gleichgeschlechtlicher Name wurde.

Russische Mädchennamen mit E

kleines Mädchen mit lockigen Haaren auf dem Boden liegend

Russische Vornamen für Mädchen sind uns durch die geografische Nähe zu Ländern des slawischen Sprachraums wie Tschechien und Polen nicht so fremd.

So sind zum Beispiel Nora, Tanja und Sonja typische russische Verkleinerungsformen.

Vatersnamen und Formen von Kurznamen so wie Verniedlichungen sind in Russland typisch, weshalb man dort eigentlich keine kurzen Namen vergibt, denn diese eignen sich nicht zu Abwandlungen.

1. Ekaterina – Katenka, Katja, Katjuscha sind die üblichen Verkleinerungsformen dieses ursprünglich griechischen Namens, dessen Bedeutung umstritten ist.

Vielleicht wurde er vom Namen der griechischen Göttin für Magie, Hekate, abgeleitet oder von den altgriechischen Begriffen für “einhundert”, “eine von beiden” oder “weit weg”.

Die alten Römer schufen eine Verbindung zwischen dem Namen und dem altgriechischen Wort für “rein”, also wird als Bedeutung von Katharina meistens “die Reine” angegeben.

2. Elena – Aljona, Aljonka und Lena sind russische Verkleinerungsformen dieser russischen Form des griechischen Namens Helena.

3. Evgenia – Kommt auch aus dem Altgriechischen und bedeutet so etwas wie “ins gute Haus hineingeboren”.

Bekannt wurde der Name in Russland dank des Versromans “Eugen Onegin” eines der größten russischen Dichter: Alexander Puschkin. Die Verkleinerungsform von Evgenia ist Zenja.

Französische Mädchennamen mit E

kleines Mädchen, das ein Buch hält und auf dem Boden sitzt

Viele Französinnen und Franzosen sind ihrer Sprache verfallen und könnten es sich schwer vorstellen, einen fürs Französische untypischen Namen zu vergeben.

Bei aller Schönheit dieser Sprache ist darauf zu achten, dass es später keine Schwierigkeiten bei der Aussprache und Schreibweise gibt.

1. Edmée – Dieser französische weibliche Vorname ist altenglischen Ursprungs, wurde vom Namen Edmund abgeleitet und ist eine Zusammensetzung der Begriffe für “Reichtum” und “Schutz”.

2. Éliane – Vom altrömischen Familiennamen Aelius abgeleitet, der wiederum wahrscheinlich vom griechischen Wort für “die Sonne” abstammt.

3. Estelle – Das ist ein alter französischer Name, der aus dem Lateinischen abgeleitet wurde und “der Stern” bedeutet.

Stella ist die internationale Entsprechung und einer der beliebtesten weiblichen Vornamen mit dem Anfangsbuchstaben S.

Italienische Mädchennamen mit E

kleines Mädchen mit blonden Haaren auf der Couch gelehnt

Viele italienische Vornamen für Mädchen kommen aus der Bibel, haben also eine hebräische oder griechische Herkunft.

Alternativ stammen sie aber auch von alten römischen Namen und aus dem Lateinischen ab oder sind sogar altgermanischen Ursprungs.

Für mehrheitlich katholische Italienerinnen und Italiener ist der Bezug zu früheren Generationen der Familie sowie zu Namen von Heiligen wichtig.

1. Elda – Italienische Form der germanischen Namens Hilda, der “die Schlacht” bedeutet und auch zu den altenglischen Namen zählt.

2. Eleonora – Nicht nur die italienische, sondern auch die skandinavische und slawische Form. Herkunft und Bedeutung sind umstritten.

Die altprovenzalische Form Aliénor stammt vielleicht vom germanischen Wort für “fremd” oder “anders” ab oder könnte eine Variante von Helena sein.

Im Arabischen bedeutet Eleonore (أَلْلّٰهُ نُورِي) “Gott ist mein Licht” und ist also auch im arabischen Sprachraum vertraut.

3. Elvia – Weibliche Form des altrömischen Namens Helvius, der aus dem Lateinischen kommt und “der Blonde” bedeutet oder vom Namen eines keltischen Volksstammes abgeleitet ist.

Die Helvier lebten im Gebiet des westlichen Rhônetals.

Türkische Mädchennamen mit E

hübsches kleines Mädchen mit geflochtenen Haaren

Türkische Vornamen für Mädchen und für Jungs sind zwar oft arabischen Ursprungs, da vor allem religiöse Eltern ihren Kindern gerne Namen aus dem Koran geben.

Allerdings ist es wichtig, zu betonen, dass Arabisch und Türkisch nicht verwandt sind und dass alttürkische Vornamen nichts mit dem arabischen Sprachraum zu tun haben.

Man verwechselt das leider gerne und oft. Diese schönen Mädchennamen sind in Deutschland immer noch seltene Vornamen.

1. Ebru – Bedeutet “Marmorpapier” im Türkischen, wobei das Wort dafür aus dem Persischen übernommen wurde.

2. Eda – Bedeutet im Türkischen “die mit den guten Manieren”. Der Name ist aber auch die altenglische Verkleinerungsform des Namens Edith.

3. Ela – Bedeutet “Haselnussfarbe” im Türkischen, ist im slawischen Sprachraum als Verkleinerungsform von Namen in Gebrauch, die mit El- anfangen, während es im Hebräischen die moderne Form des männlichen Namens Elah ist und “Terpentinbaum” bedeutet.

4. Emine – Türkische Form des ursprünglich arabischen Namens Aminah (أمينة), der “die Wahrhaftige” bedeutet.

5. Esin – Hat im Türkischen die schöne Bedeutung “die Inspiration”.

Arabische Mädchennamen mit E

lächelndes kleines Mädchen im blauen Pullover, das im Park steht

Für Menschen aus islamischen Kulturkreisen ist die Bedeutung von Namen sehr wichtig, da man glaubt, dass Gott schöne Namen schätzt.

Vor allem ist es lobenswert, Namen der Propheten und sonstigen treuen Dienern Gottes zu vergeben. Also kommen auch viele weibliche arabische Vornamen aus dem Koran.

Allerdings gibt es im Gegensatz zum Türkischen kaum arabische Vornamen, die transkribiert mit dem Buchstaben bzw. mit dem Laut E anfangen.

Eman – Alternative Schreibweise des gleichgeschlechtlichen arabischen Namens Iman (يمان ), der “treu sein” bedeutet.

Während der Name im arabischen Sprachraum meistens weiblich ist, wird er im persischen Sprachraum als typischer männlicher Vorname genutzt.

Abschließende Gedanken

Mutter und Tochter stehen in der Nähe des Blumenbaums im Park

Egal, welche Gründe dich dazu bewegen, nach Babynamen mit dem Anfangsbuchstaben E zu suchen, die Auswahl ist in vielen Ländern und Sprachen beachtlich.

Darüber hinaus ist in Deutschland der Mädchenname Emilia absoluter Spitzenreiter des Jahres 2020, gefolgt von Emma unter den Top 5.

In den letzten Jahren achten Eltern vor allem auf den Klang des Namens und mögen es kurz und modern, also sind lange Vornamen mit Tradition in Deutschland, ob aus der Bibel oder aus dem Altdeutschen, wie Edeltraut, Elfriede und Elisabeth zu sehr seltenen Namen geworden.

Aber auch die kurzen Vornamen Eike und Elke sind bei der Namenssuche nicht gefragt.

International soll es für viele Eltern sein, also ist es kein Wunder, dass Vornamen wie Ella, Emma und Elena unter den beliebtesten Mädchennamen zu finden sind.

Falls du es aber ausgefallen oder ungewöhnlich magst, findest du in diesem Beitrag eine Auswahl an Mädchennamen mit E aus verschiedenen Ländern und Sprachen.

Neben typisch deutschen und englischen Vornamen gibt es hier auch italienische, französische, russische, türkische und arabische Namen und Varianten.

Egal, ob du also nach traditionellen und/oder für Deutschland einzigartigen Vornamen suchst, hier wirst du bestimmt fündig.

Viel Spaß beim Stöbern!

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