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Angst Vor Kaiserschnitt – Wie Überkomme Ich Die Angst?

Angst Vor Kaiserschnitt – Wie Überkomme Ich Die Angst?

Es ist ganz normal, besorgt über den Gedanken an eine Operation zu sein.

Angst vor Kaiserschnitt ist nicht nur bei einem geplanten Kaiserschnitt der Fall, auch werdende Mütter, die ihr erstes Kind erwarten, schlagen sich oft mit diesen Ängsten herum.

Allein der Gedanke an einen Kaiserschnitt erweckt bei vielen Schwangeren besorgniserregende Gefühle hervor.

Die Zeit nach der Geburt ist für jede Frau eine Zeit vieler Umstellungen.

Man ist nun auch für ein anderes Lebewesen verantwortlich und der Alltag wird auf den Kopf gestellt.

Nicht nur Verantwortung zu übernehmen ist eine Herausforderung, die Zeit im Wochenbett, wenn der Körper heilt und die Psyche sich von dieser Achterbahn der Gefühle erholt, bringen manche Frauen an ihre Grenzen.

Auch, wenn du dich noch so sehr auf die Geburt vorbereitet hast, eine Geburtsvorbereitung und vielleicht noch ein, zwei Online-Kurse hinter dir hast, ist es ganz normal, Angst davor zu haben.

Egal, ob eine normale Geburt oder ein geplanter Kaiserschnitt bevorsteht, sich Sorgen zu machen, ist okay.

Es ist sogar ein gutes Zeichen, denn das heißt, dass du bereit bist, Mutter zu werden und dass du dieses Ereignis ernst nimmst.

Denn auch wenn die Schwangerschaft ganz normal verläuft und alles in Ordnung ist, ist ein Kaiserschnitt nicht auszuschließen.

Manchmal ist ein Kaiserschnitt, gewollt oder nicht, aus verschiedenen Gründen ein gewähltes Verfahren von entscheidender Bedeutung, um das Wohlbefinden des Babys, der Mutter oder euch beiden nicht zu gefährden.

Es gibt viele Gründe, wieso du dir keine Sorgen machen solltest, dein Baby auf diese Weise auf die Welt zu bringen.

Hübsche schwangere Frau, die sich am Fenster entspannt

Du hast vielleicht schlechte Geschichten über Kaiserschnitte gehört, dich allein vor dem Gedanken unter das Messer zu legen, die Hände schwitzen oder du weißt gar nicht, was während eines Kaiserschnitts passiert.

Geburten per Kaiserschnitt sind heutzutage weit verbreitet und häufig, doch die Entscheidung zu treffen einen Kaiserschnitt durchzuführen, wird nie leichtfertig getroffen.

Denn ein Kaiserschnitt ist keinesfalls eine Routine-Op.

Es ist verständlich, besorgt zu sein, denn es ist eine größere Operation, nach welcher wochenlange Genesung erfolgt und eine Narbe zurückbleibt.

Doch das Ziel rechtfertigt die Mittel und beim Kaiserschnitt ist das ultimative Ziel für alle Beteiligten eine sichere Entbindung, eine gesunde Mutter und ein gesundes Baby.

Und wenn ein Kaiserschnitt notwendig ist, um dein Wohlbefinden und das des Babys zu sichern, dann soll es so sein.

Die meisten Operationen werden durch lokale Anästhesie (PDA) durchgeführt, sodass du während der OP wach bist, doch nichts fühlst.

Nur 5 – 10 % der Kaiserschnitte werden unter Vollnarkose durchgeführt, wo es sich auch meistens um einen Notkaiserschnitt handelt.

Die Operation beinhaltet einen Einschnitt direkt über der Bikinizone in die Bauchwand.

Ein weiterer Einschnitt erfolgt in die Wand der Gebärmutter, durch den das Baby entbunden wird und danach die Nabelschnur durchtrennt, die Plazenta entfernt und die Einschnitte geschlossen werden.

Frau mit Kaiserschnittnarbe hält Baby in den Händen

Vielleicht hast du das Gefühl, dass du etwas verpasst, wenn du dein Baby nicht auf natürlichem Wege gebärst.

Doch keine Sorge, du wirst auch weiterhin die Geburt deines Babys bezeugen und die kostbaren und einzigartigen Momente erleben.

Wenn du den ersten Schrei hörst und den kleinen zappeligen Körper erblickst, wird es für dich irrelevant sein, wie dein Baby auf die Welt gekommen ist.

Denn in diesem Moment zählt nur, dass ihr beide gesund seid und dass alles in Ordnung verlaufen ist.

Vielleicht hast du davor Angst, dass die Genesung lange dauern wird?

Doch dies muss auch nicht unbedingt der Fall sein.

Alle Körper sind unterschiedlich und keine Genesung ist identisch.

Wichtig ist, dass du den Rat deiner Gynäkologen beim Verlassen des Krankenhauses befolgst, sodass alles möglichst komplikationsfrei seinen Lauf nimmt.

Höre auf deinen Körper, denn er wird dir schon zeigen, in welchem Tempo du gehen musst.

Oder ist es die Narbe vielleicht, über die du besorgt bist?

Zugegeben, anfangs ist die Narbe “hässlich” und ziemlich auffällig, doch es wird nicht lange dauern, bis die Narbe nur eine dünne Linie über deinem Schamhaaransatz ist.

Schon bald wird die Narbe kleiner sein und die rote Farbe verblasst. Außerdem ist die Narbe so niedrig, dass sie nur wenige Menschen bemerken werden, wenn überhaupt.

Denke daran, dass diese Narbe eine tolle Erinnerung daran ist, als dein kleiner Schatz das Licht der Welt erblickt hat.

Unter der Annahme, dass du nun so viel wie möglich über den Kaiserschnitt lesen und erfahren möchtest, habe ich im folgenden interessante Informationen über den Kaiserschnitt aufgeschrieben, die hoffentlich dabei helfen werden, dir die große Angst zu nehmen.

Angst vor dem Kaiserschnitt – Wann ist ein Kaiserschnitt erforderlich?

Gynäkologen und Hebammen bei der Geburt eines Babys mit Kaiserschnitt

Aus der medizinischen Sicht ist ein Kaiserschnitt eine ernste Operation, für die Mutter, die nicht nur mit den Schmerzen, sondern auch mit anderen Risiken, die eine Bauchoperationen mit sich bringt, verbunden ist.

Diese Risiken sind:

• höheres Sterblichkeitsrisiko der Mutter als bei der vaginalen Geburt

• Verlust der Gebärmutter

• Infektionen

• Wundheilungsstörungen

Das sind alles Gefahren, die der Grund sind, wieso Gynäkologen einem Kaiserschnitt ohne medizinische Indikationen nicht zustimmen.

Demgegenüber stehen Studien, die nahelegen, dass sich 3% der Schwangeren einen Kaiserschnitt wünschen, obwohl er medizinisch gar nicht notwendig wäre.

Eine Kaiserschnitt-Entbindung kann dein Gynäkologe vor deinem Geburtstermin planen oder sich für einen Kaiserschnitt entscheiden, wenn er Notfalls notwendig ist.

Hier sind einige der häufigsten Gründe, weshalb ein Kaiserschnitt durchgeführt wird:

1. Verzögerte Geburt

schöne schwangere Frau, die nahe am Fenster lächelt

Verzögerte Geburt oder auch Geburtsstillstand genannt, sind für fast ein Drittel aller Kaiserschnitte verantwortlich.

Als Geburtsstillstand bezeichnet man, wenn die zum ersten Mal werdende Mutter 20 Stunden oder länger Wehen hat oder 14 Stunden, wenn es sich um eine Zweitgebärende oder Drittgebärende handelt.

Der Grund für eine verzögerte Geburt kann ein zu großes Baby sein, dass nicht durch den Geburtskanal durchkommt oder eine langsame Ausdünnung des Gebärmutterhalses.

Ein weiterer Grund kann eine Zwillings- oder Mehrlingsschwangerschaft sein.

Dies sind alles Ursachen für langanhaltende Wehen, in solchen Fällen ziehen Gynäkologen einen Kaiserschnitt in Betracht, um weitere Komplikationen zu vermeiden.

2. Lageanomalie (abnormale Positionierung des Babys im Bauch)

Die Voraussetzung eine erfolgreiche vaginale bzw. natürliche Geburt zu haben, ist, dass das Baby kopfüber in der Nähe des Geburtskanals liegt.

Doch Babys drehen sich im Bauch und es kann sein, dass das Baby kurz vor dem Geburtstermin seine Lage verändert.

Das Baby kann in der Beckenendlage (Steißlage), Querlage, Längslage bzw. Sternengucker (auch Gesichtslage genannt) sein.

Ein Kaiserschnitt ist in dem Fall der sicherste Weg, vor allem wenn es sich um mehrere Babys handelt.

3. Fetale Geburtsstörung

Wenn das Baby nicht genügend Sauerstoff bekommt oder zu groß ist, was zu einer schwierigen Geburt führen kann, entscheidet sich der Gynäkologe für einen Notkaiserschnitt.

4. Fehlbildung

Um Komplikationen bei der Entbindung zu verhindern, entscheiden sich Frauenärzte für einen Kaiserschnitt bei Babys, denen eine Missbildung oder Anomalie, wie überschüssige Flüssigkeit im Gehirn oder angeborene Herzerkrankungen diagnostiziert wurden.

5. Wiederholter Kaiserschnitt

Mutter mit Narbe auf dem Bauch hält Baby

Laut Studien können etwa 90 % der Frauen, die einen Kaiserschnitt hatten, bei ihrer nächsten Geburt vaginal entbunden werden.

In dem Fall ist es am besten, gemeinsam mit dem Frauenarzt zu entscheiden, ob eine normale Geburt oder ein wiederholter Kaiserschnitt die beste und sicherste Option ist.

Die Entscheidung beeinflusst durchaus den Grund, wieso die frühere Entbindung per Kaiserschnitt erfolgte.

6. Chronische Erkrankungen

Frauen, die unter bestimmten chronischen Erkrankungen wie Herzerkrankungen, Bluthochdruck oder Schwangerschaftsdiabetes leiden, werden per Kaiserschnitt entbunden.

Eine natürliche Geburt kann unter diesen Bedingungen gefährlich für die Mutter werden.

Ein Frauenarzt wird auch einen Kaiserschnitt bevorzugen, falls die Schwangere unter einer Infektion leidet, die durch eine vaginale Geburt auf das Baby übertragen werden könnte, wie HIV oder Genitalherpes.

7. Nabelschnurvorfall

Wenn die Nabelschnur vor der Geburt durch den Gebärmutterhals rutscht, redet man von einem Nabelschnurvorfall.

In diesem Fall wird die Durchblutung des Babys verringert und das Wohlbefinden des Babys ist gefährdet.

Ein Nabelschnurvorfall ist zwar selten, doch ein Zustand, der einen Notkaiserschnitt erfordert.

Kann mir jemand die Angst vor dem Kaiserschnitt nehmen?

schwangere Frau sitzt auf dem Bett und hat Angst

Eine Möglichkeit, Frauen die Angst vor Kaiserschnitt Entbindungen zu nehmen, ist sie darüber aufzuklären, was ein Kaiserschnitt ist und wie diese Bauchoperation verläuft.

In vielen Fällen ist die Angst vor einem geplanten Kaiserschnitt mit dem Ungewissen verbunden, denn viele Frauen wissen nicht, was auf sie zukommt und schämen sich zu fragen.

Fühle dich frei, in jedem Moment deinen Frauenarzt oder Hebamme zu fragen, egal, was dich interessiert oder plagt.

In solchen Fällen gibt es keinen Platz für Scham, denn es ist auf jeden Fall besser auch Unnötiges zu fragen, als unter dem Druck der Angst die Geburt zu erwarten, anstatt sich auf das Baby zu freuen.

Es ist wichtig, wenn du auf dem OP-Tisch liegst, nicht in Panik gerätst und dich wohlfühlst, wenn dich das OP-Team umkreist.

Die folgenden Informationen erklären, wie eine Kaiserschnitt-OP verläuft und wie du dich vor, während und nach dieser Operation fühlen könntest.

Vor der OP

Schwangere Frau auf dem OP-Tisch liegend, vorbereitet für einen Kaiserschnitt

Um dich auf die Bauchoperation vorzubereiten, werden dir Infusionsschläuche in den Arm oder die Hand gelegt, sodass du Medikamente, die du während der Operation benötigen wirst, bekommen kannst.

Dein Bauch wird gewaschen und deine Schamhaare werden entfernt.

Ein Katheter wird in deine Blase eingeführt, um deine Blase zu entleeren, und wird nach dem Kaiserschnitt am nächsten Tag entfernt.

In den meisten Fällen bekommt man eine regionale Anästhesie (PDA), eine sogenannte Epiduralanästhesie oder eine Spinalanästhesie, die deine untere Körperhälfte betäubt, doch dir ermöglicht, während der Geburt wach zu sein.

Eine regionale Betäubung ist in der Regel sicherer als eine Vollnarkose, bei der du während der OP schlafen würdest.

Wie verläuft ein Kaiserschnitt?

Klassisches Kaiserschnitt-Werkzeug im Operationssaal

Ein Messer wird verwendet, um einen horizontalen Einschnitt in die Haut und die Bauchdecke zu machen.

Der Einschnitt wird normalerweise entlang der Bikinizone gemacht, was bedeutet, dass er tief im Becken liegt, sodass er später, wenn du einen Bikini oder Unterwäsche trägst, nicht sichtbar ist.

In seltenen Fällen wird der Einschnitt vertikal gemacht.

Nach dem Öffnen der Bauchdecke erfolgt ein weiterer Einschnitt in die Gebärmutter, der den Fruchtblasenbeutel, der das Baby umgibt, aufbricht.

Sobald die Bauchdecke und die Gebärmutter aufgebrochen sind, wirst du ein Ruckeln spüren während dein Baby aus der Gebärmutter entfernt, die Nabelschnur durchtrennt und die Plazenta entfernt wird.

Danach wird dein Baby untersucht und schon im OP-Saal auf die Brust gelegt, um mit dir Hautkontakt aufzunehmen, was die Mutter-Kind-Bindung fördert.

Sobald die Entbindung und die Nachgeburt abgeschlossen sind, werden die Einschnitte an deiner Gebärmutter zusammengenäht.

Diese Nähte lösen sich unter der Haut von alleine später.

Die Bauchdecke wird mit Stichen zusammengenäht oder Klammern verschlossen, die entfernt werden, bevor du das Krankenhaus verlässt.

Ein Kaiserschnitt dauert normalerweise 60 bis 120 Minuten im OP-Saal, je nachdem, ob während der Entbindung Komplikationen auftreten. Nach der Operation wirst du in den Kreißsaal gebracht, wo du und dein Baby weiterhin von einer Hebamme betreut werdet.

Wenn nach einigen Stunden alles okay ist, dann kommst du in die Wochenbettstation.

Angst vor geplantem Kaiserschnitt – Mach dir keine Sorgen!

junge schwangere Frau auf dem Bett liegend mit Händen auf dem Gesicht

Ein Kaiserschnitt ist eine Operation, die dazu dient, dein Baby durch einen Schnitt im Bauch und Mutterleib zur Welt zu bringen.

Solch eine Art das Baby auf die Welt zu bringen, bereitet vielen Frauen Ängste und wird aus einer Reihe von Gründen befürchtet.

Du bist nicht allein, denn viele Menschen, nicht nur Frauen, haben Angst vor Operationen im Allgemeinen, vor allem, wenn es sich um extreme Schnitte handelt, so wie bei einem Kaiserschnitt.

Die größte aller Sorgen ist jedoch die um das Baby.

Diese Angst kann die Entscheidung oft beeinflussen und es ist auch nicht selten, dass sich Eltern der Entscheidung des Arztes, einen Kaiserschnitt durchzuführen, widersetzen.

Du musst wissen, dass kein Geburtshaus es erlaubt, einen Kaiserschnitt durchzuführen, wenn keine gesundheitlichen Indikationen dafür sprechen.

Es gibt auch Frauen, die sich einen Kaiserschnitt wünschen und aus Angst vor einer normalen Geburt solch eine ernste Operation bevorzugen.

Ein Wunschkaiserschnitt wird jedoch nur in extremen Fällen erlaubt, wenn die panische Angst vor einer natürlichen Geburt den Eingriff beeinflussen oder sogar gefährden könnte.

Die Angst vor einer normalen Geburt ist ebenfalls ganz normal und meistens das Resultat verschiedener Gruselgeschichten über eine natürliche Geburt, wo ein Dammschnitt gemacht wird, sodass das Baby leichter das Licht der Welt erblickt.

besorgte schwangere Frau, die auf der Couch liegt

Auch bei einer natürlichen Geburt gibt es keine Regeln und ein Dammschnitt wird ebenfalls nur dann gemacht, wenn er nötig ist.

Angst vor einer Spontangeburt nach Kaiserschnitt ist ebenfalls oft der Fall, die meistens wegen der Ungewissheit vorhanden ist.

Frauen, die einen Kaiserschnitt gehabt haben, fühlen sich mit solch einer Art Entbindung vertraut und wissen, was sie erwartet, wobei der Gedanke an eine normale Geburt in ihnen verschiedene Ängste erweckt.

Eine Geburt ist immer ein Ereignis mit vielen unbekannten Faktoren.

Das Wichtigste ist, dass du dich so viel wie möglich darüber informierst und dich mit Wissen anstatt mit schlechten Erlebnissen ausstattest.

Denn eine Geburt ist nie voraussichtlich und niemand kann dir im Voraus sagen, wie alles genau verlaufen wird.

Am besten ist es, dass du keine Angst davor hast, dich entspannst und dich überraschen lässt, während du dich auf dein Baby und die Tatsache, dass du Mutter wirst, konzentrierst.

Um die Dinge rundum diese OP ein wenig klarer zu machen und dir die Angst vor Kaiserschnitt mit Spinalanästhesie oder PDA zu nehmen, möchte ich dir in folgendem erklären, warum Kaiserschnitte nicht so beängstigend sind und du dich davor nicht fürchten solltest.

11 Gründe, wieso du dich vor einem Kaiserschnitt nicht fürchten solltest:

1. Es ist einfacher

glückliche Mutter in den Wehen mit ihrem neugeborenen Baby

Viele Frauen, die beide Arten von Entbindung erlebt haben, berichten, dass die Geburt per Kaiserschnitt für sie einfacher war.

Und das ist vollkommen in Ordnung. Denn es ist durchaus richtig, dass ein Kaiserschnitt mit Folgen einhergehen kann, doch im gewissen Sinne ist er tatsächlich einfacher als eine natürliche Geburt.

Eine vaginale bzw. normale Geburt kann Stunden oder sogar tagelang dauern, während ein Kaiserschnitt ein schneller Prozess ist und meistens innerhalb von 60 Minuten erledigt wird.

Darüber hinaus ist ein Kaiserschnitt weniger traumatisch für den Körper als eine vaginale Geburt.

Ein Kaiserschnitt ist oft auch der einzige sichere Ausweg, wenn es darauf ankommt dein Wohlbefinden und das des Babys zu versichern.

Auch wenn ein Wunschkaiserschnitt heute im 21. Jahrhundert meistens noch immer schräge Blicke und böse Urteile erntet, sollte jede Frau das recht haben, allein entscheiden zu können, was sie mit ihrem Körper tut.

2. Es ist schnell

Vaginale Geburten können oft lange dauern, in einigen Fällen sogar Tage.

Einer der Vorteile der operativen Entbindung ist jedoch die Zeit, die benötigt wird, um einen Kaiserschnitt durchzuführen.

Kaiserschnitte dauern oft nur wenige Minuten, denn Ärzte und Chirurgen sind darauf geschult, das Baby so schnell und sicher wie möglich zur Welt zu bringen.

Vor allem bei einer Vollnarkose muss es schnell gehen, sodass das Baby keine Anästhesie abbekommt.

Das, was eigentlich lange dauert, ist die Vorbereitung auf die OP und das Schließen der Gebärmutter und der Bauchdecke, nachdem das Baby herausgenommen wurde.

Viele Frauen berichten darüber, wie überrascht sie eigentlich waren, wie schnell das ganze fertig war.

3. Es gibt keine Wehen

Junge Frau hält neugeborenes Baby im Krankenhaus

Beinahe alle Schwangerschaften, die zu einer natürlichen Geburt führen, münden in Wehen.

Wehen sind notwendig, um das Baby durch den Geburtskanal “pushen” zu können. So wie Wehen nützlich und notwendig während der ganzen Geburt sind, so sehr schmerzen sie auch.

Bei einem geplanten Kaiserschnitt musst du dir jedoch keine Sorgen wegen der Wehen machen, denn diesen Teil wirst du elegant überspringen und ohne zu pressen, dein Baby in den Armen liegen haben.

4. Weniger Probleme (da unten)

Eine natürliche Geburt ist eine wundervolle Erfahrung, doch auch sie kann mit einigen Rückschlägen verbunden sein, vor allem in der Intimzone.

Manche Frauen erleiden einen Dammriss während der Geburt, was die Genesung verlängert.

Obwohl eine vaginale Geburt etwas ganz natürliches und normales ist, kann der Gedanke an eine solche Entbindung irritierend und beängstigend sein.

Darüber hinaus ist es üblich, dass man nach einer natürlichen Geburt schmerzen im Intimbereich hat, was wiederum völlig normal ist, doch vielen Frauen Ängste bereitet.

Ein Kaiserschnitt ist keinesfalls weniger beängstigend doch für den Intimbereich durchaus weniger traumatisch.

Nach einem Kaiserschnitt fühlt man sich unwohl, doch Risse, Dehnungen, Vaginalschmerzen und andere Probleme sind normalerweise nicht vorhanden.

5. Keine Blasenprobleme

glückliche Mutter mit Baby nach der Geburt im Krankenhaus

Beide Geburtsvarianten haben Vor- und Nachteile.

Ein Nachteil einer natürlichen Geburt ist mit Sicherheit die Blasenschwäche nach der Geburt.

Unter Harninkontinenz leiden leider viele Frauen nach einer normalen Geburt.

Ein Blasenproblem kann unglaublich irritierend sein, vor allem, wenn man hustet oder lacht, kann es zu Urinverlust kommen.

Falls du einem Kaiserschnitt unterzogen wirst, dann ist dieses Problem nicht auf der Liste der Nachteile.

6. Manchmal ist es notwendig

Obwohl du vielleicht denkst, dass du am besten weißt, was für deinen Körper und dein Baby das Beste ist und die meiste Zeit auch wahrscheinlich recht hast, müssen wir ehrlich sein und zugeben, dass Ärzte in manchen Situationen es doch besser wissen.

In Situationen, wo es darum geht, dein Leben und das Leben deines Kindes zu retten, musst du Ärzten, Krankenschwestern, Chirurgen und allen anderen medizinisch qualifizierten Personen vertrauen und zugeben, dass sie sich in dem Fall besser auskennen.

Eine gute Idee ist, nachzufragen und zuzuhören und deren Anweisungen zu befolgen.

Kaiserschnitte sind da, um Leben zu retten und das Baby so schnell wie möglich auf die Welt zu bringen. Kaiserschnitte existieren, sodass alle Beteiligten sicher sein können und darum sind operationelle Entbindungen 100 % notwendig.

7. Asphyxie (Sauerstoffmangel im Blut) kann verhindert werden

Neugeborenes Baby in den Händen der Mutter liegend

Kaiserschnitte werden häufig durchgeführt, wenn das Baby schnell entbunden werden muss.

Einer der Hauptgründe wieso eine operationelle Entbindung gewählt wird, ist, wenn das Baby in Not oder Gefahr ist.

Ein Kaiserschnitt verringert die Erstickungsgefahr beim Baby. Ein Zustand, der auftritt, wenn die werdende Mutter unter zu starken Wehen leidet oder vor lauter Schmerzen in Ohnmacht fällt, sind verlangsamte Herztöne, wo dem Baby, wegen dem Stress, unter dem die Mutter leidet, der Sauerstoff entzogen wird.

Aus diesem Grund ist es wichtig, das Baby so schnell wie möglich auf die Welt zu bringen, was mit einem Notkaiserschnitt gewährleistet wird.

Zum Glück haben wir in solchen Fällen den Kaiserschnitt als Option, mit dem Chirurgen und Ärzte das Baby so schnell wie möglich entbinden können.

8. Es ist gar nicht so schlimm

Seien wir mal ehrlich, niemand legt sich wirklich gerne unter das Messer.

Warum sollte ein Kaiserschnitt anders sein? Ja, eine Operation, welche auch immer, kann beängstigend sein, daher ist es natürlich, dass du dich besorgt fühlst.

Doch der Verstand macht die Dinge oft zehnmal schlimmer als sie tatsächlich sind, besonders wenn es sich um dich und dein Baby handelt.

Kaiserschnitte sind jedoch völlig sicher, sauber, schnell und oft viel einfacher als natürliche Geburten.

Darüber hinaus ist es wahrscheinlich, dass du nichts fühlen wirst, während alles geschieht und du wirst von einem OP-Team umgeben sein, dass sein Bestes geben wird, um deine Gesundheit und die deines Babys nicht zu gefährden.

9. Es kann weniger traumatisch sein

Junge Mutter umarmt ihr neugeborenes Baby nach der Geburt

Es ist kein Geheimnis, dass eine Geburt schmerzhaft ist, doch es gibt es nichts Vergleichbares.

Die Geburt ist wirklich ein Wunder, sie ist wahrhaft unglaublich.

Während die Geburt ein wunderbarer Prozess sein kann, kann sie auch etwas traumatisch sein, was ebenfalls völlig normal ist.

Egal, ob es sich um eine natürliche Geburt oder einen Kaiserschnitt handelt, die Tatsache, dass ein Baby aus deinem Körper entbunden wird, kann furchterregend sein.

Ein Kaiserschnitt kann aufgrund der Geschwindigkeit der Entbindung, eine weniger traumatische Erfahrung sein.

10. Du bekommst eine coole Narbe

Aus irgendeinem Grund hat eine Kaiserschnitt-Narbe oft einen schlechten Ruf.

Nichts könnte jedoch weiter von der Wahrheit entfernt sein, denn es mag stimmen, dass sie Anfangs gruselig und unschön aussieht, doch später wird sie kleiner und heller, in manchen Fällen auch gar nicht bemerkbar.

Ist denn so eine Narbe nicht unglaublich cool?

Eine Kaiserschnitt-Narbe sollte eigentlich gefeiert werden, anstatt versteckt zu werden, denn immerhin ist sie eine Zeugin eines unglaublichen Geschehens.

Die Narbe ist eine positive Erinnerung an den Tag, an dem du als Mutter geboren wurdest, eine Erinnerung an das, was du durchgemacht hast, um dein Bündel Freude in den Armen halten zu können.

Diese Narbe ist weiterhin ein starkes Symbol, welch außergewöhnlich starke Frau du bist und was du deinem Körper alles zutrauen kannst.

Doch wenn du dich dennoch vor der Narbe schämst, obwohl es keinen Grund dafür gibt, ist es auch vollkommen in Ordnung und okay.

Die Narbe ist nach einiger Zeit so klein, dass sie von Unterwäsche, Kleidung und sogar mit einem Sonnenbad verdeckt werden kann.

11. Auch ein Kaiserschnitt zählt

Mutter mit Kaiserschnitt Narbe auf dem Bett liegend mit niedlichen Baby

Eines der größten Missverständnisse über Kaiserschnitte ist die Idee, dass es keine echte Geburt ist oder dass es nicht zählt.

Erstens ist diese Idee lächerlich und sollte völlig ignoriert werden.

Natürlich zählt es, denn du hast doch dein Baby auf diese Welt gebracht und es spielt keine Rolle, wie.

Zweitens sind Kaiserschnitte in den meisten Fällen zu 100 % notwendig und sollten nicht leicht genommen werden.

Obwohl Kaiserschnitte genauso traumatisch und beängstigend sein können wie natürliche Geburten, sind sie genauso magisch, denn die Geburt deines Babys ist immer noch eine wunderbare und freudige Erfahrung, egal auf welche Art.

Lass dir das nie von jemandem wegnehmen und dass du dich mit dem Baby nicht verbinden kannst, ist ebenfalls Schnickschnack.

Abschließende Gedanken

Frau Bauch mit Narbe von Kaiserschnitt mit einer medizinischen Bandage

Liebe werdende Mama, ich weiß nicht, ob du generell Angst vor einem Kaiserschnitt hast oder du einem geplanten Kaiserschnitt unterzogen wirst und nun deine Ängste verrückt spielen.

Eins musst du dir klar werden, und zwar, du musst da nun durch.

Ein Baby muss raus, auf die eine oder andere Art, also macht es nicht viel Sinn, sich den Kopf darüber zu zerbrechen und sich in Angstzuständen zu befinden, wegen etwas, was du sowieso nicht beeinflussen kannst.

Angst jedoch kann deine Schwangerschaft und das Ergebnis durchaus beeinträchtigen.

Manche Frauen müssen am Ende einem Notkaiserschnitt unterzogen werden, weil die Angst so groß war, dass der ganze Körper blockierte.

Darüber hinaus kann dein Baby deine Gefühle auch spüren und fühlen und wenn du dich in Angstzuständen befindest, dann wird dein Baby davon ebenfalls beeinträchtigt und das möchtest du bestimmt nicht.

Sich Sorgen zu machen, ist vollkommen normal, doch du musst versuchen, es in Grenzen zu halten, denn sonst kann so ein wunderschönes Erlebnis, wo du ein Kind bekommst und Mutter wirst, in den Hintergrund geraten.

Glaube mir, wenn du das alles einmal hinter dir hast, wirst du traurig aufgrund deiner Aufregung sein, wieso du dir das angetan hast, anstatt die Schwangerschaft zu genießen und dich auf das Baby zu freuen.

Ich wünsche dir eine schöne Schwangerschaft und viel Glück bei der Geburt, egal, ob natürlich oder per Kaiserschnitt, ich bin mir sicher, dass du es tapfer überstehen wirst.

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