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Ab wann kein Mittagsschlaf mehr – Hängt von den Bedürfnissen des Kindes ab

Ab wann kein Mittagsschlaf mehr – Hängt von den Bedürfnissen des Kindes ab

Ab wann kein Mittagsschlaf mehr nötig ist, hängt vom Kind und seinen individuellen Bedürfnissen ab.

Bei manchen Kindern stellt sich das Nickerchen zur Mittagszeit bereits im dritten Lebensjahr als eher kontraproduktiv heraus, während andere noch nach der Schule ein Stündchen schlummern müssen.

Warum ist die Siesta am Mittag wichtig für Kinder?

Und wie findest du heraus, wann es bei deinem Kind an der Zeit ist, den Mittagsschlaf wegzulassen?

Wie kannst du dein Kind behutsam vom Mittagsschläfchen entwöhnen und wie wirkt sich das auf seinen Schlaf aus?

In diesem Beitrag findest du die Antworten.

Ab wann kein Mittagsschlaf mehr – Statistik und Richtwerte

kleines Mädchen macht ein Nickerchen im Bett

Bekommt ein Kind tagsüber schlechte Laune, quengelt es und reibt sich dabei die Augen, ist klar, dass es ein Mittagsschläfchen braucht.

Für das Wohlbefinden von Kindern ist der Mittagsschlaf von wesentlicher Bedeutung.

Nicht für die Stimmung ist er wichtig, sondern auch für die Gesundheit und Lernfähigkeiten.

Ein Schlafmangel hat äußerst negative Auswirkungen auf die emotionale Verfassung und die Leistungen des Kindes.

Jeder weiß, dass Neugeborene und Babys bis zum ersten Lebensjahr deutlich mehr schlafen als ältere Kinder und Erwachsene.

Das Schlafbedürfnis von kleinen Babys ist so groß, dass sie ihre ersten Lebenswochen quasi verschlafen.

Ab dem ersten Jahr verteilt sich der Schlafbedarf in der Regel auf den Nachtschlaf und ein bis zwei Schläfchen am Tag, bis schließlich nur noch ein Mittagsschlaf ausreicht.

Aber wann sollte man auch diesen abgewöhnen?

Das hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie der Reife des Kindes, den Gewohnheiten im Kindergarten oder Vorschule und den nächtlichen Schlafgewohnheiten zu Hause ab.

Der Statistik zufolge machen beispielsweise fast alle Dreijährigen noch zumindest einen Mittagsschlaf pro Tag.

Es gibt aber auch solche Kinder, die bereits in diesem Alter keinen Schlaf am Tag mehr brauchen.

An welchen Anzeichen du das merkst, erfährst du weiter unten.

Von Statistiken und Richtwerten sollte man sich nicht verunsichern lassen, denn sie dienen nur zur groben Orientierung.

So meint auch die Schlafexpertin Katharina Meier-Batrakow nachdrücklich, dass manche Kinder bereits im Alter von zwei Jahren keinen Tagschlaf mehr brauchen, während ihn andere bis zur Grundschule benötigen.

Süßes kleines Mädchen ist auf einer Couch eingeschlafen, während ihre Mutter ein Märchen las

Wenn es keine Auffälligkeiten im nächtlichen Schlafverhalten gibt, solltest du dich also nicht von der Statistik beunruhigen lassen.

Die besagt nämlich, dass 60 % der vierjährigen Kinder tagsüber immer noch schlafen, während es im fünften Lebensjahr nur noch 30 % sind. Mit sechs Jahren halten etwa 10 % der Kind ein Mittagsschläfchen täglich.

Auch Barbara Schneider, Leiterin des Zentrums für Neuropädiatrie und Schlafmedizin, gibt zu verstehen, dass sowohl Mittags- als auch Nachtschlaf eine höchst individuelle Angelegenheit ist und man keine Regeln nach Alter aufstellen kann.

Vielmehr sollte man die Schlafdauer über einen 24-Stunden-Zeitraum beobachten.

Die Psychologin Barbara Schwerdtle, die an der Universität Würzburg zu Schlafstörungen von Kindern forscht, macht darauf aufmerksam, dass von der Geburt an erstmal ein Schlaf-Wach-Rhythmus erlernt werden will und Babys viel schlafen.

Ein erster Umbruch im Schlafverhalten zeigt sich etwa ab dem sechsten Lebensmonat, wo Kinder meistens durchschlafen können, also eine längere Nachtphase und darüber hinaus noch zwei oder drei Tagschlafphasen haben.

Ab dem ersten Geburtstag machen Kleinkinder in der Regel nur noch einen Mittagsschlaf.

Im Zeitfenster von etwa 12 bis 15 Uhr verspüren sie, genauso wie Erwachsene, das typische Mittagstief.

Dieser Zeitraum hat sich auch als günstig für den Mittagsschlaf bewährt, da bis zum Abend die Kinder wieder müde werden und sich das Einschlafen dann nicht verzögert.

Ab wann kein Mittagsschlaf mehr – Warum das Schläfchen so wichtig ist

Mutter schaut ihre schlafende kleine Tochter auf dem Sofa an

Der Mittagsschlaf ist mehr als eine Verschnaufpause für Kinder und Eltern. Schließlich arbeiten das Gehirn und der Körper beim Schlafen weiter.

Schlafmediziner wissen, dass im Schlaf Regeneration stattfindet, Immunfunktionen aktiviert werden und zahlreiche Stoffwechselprozesse am Laufen sind.

Nicht nur bei Babys, sondern auch bei Kleinkindern verlaufen Schlafphasen anders als bei Erwachsenen, denn die Anteile vom REM- und vom Tiefschlaf liegen noch im Verhältnis von etwa 50 zu 50.

Diese Aufteilung hilft dabei, dass sich die außerordentlichen Fortschritte in der Entwicklung in den ersten Lebensjahren gut im Gehirn verankern.

Wenn der Anteil des Tiefschlafs zunimmt, hilft das wiederum dem Gedächtnis auf die Sprünge, sich Sachen besser zu merken.

Im Schlaf werden die gleichen Nervenverbindungen aktiv wie im Wachzustand beim Lernen, also wird das Gelernte auf diese Weise wiederholt, bis es fest verankert ist.

So haben US-amerikanische Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler von der University of Arizona herausgefunden, dass sich Kleinkinder dank des Mittagsschlafes besser an das Gelernte erinnern können und auch Sachverhalte besser nachvollziehen können.

Zudem wird im Schlaf das Wachstumshormon verstärkt ausgeschüttet.

süßer kleiner Junge, der auf dem Schoß der Mutter ein Nickerchen macht

Solange es also beim nächtlichen Schlafverhalten keinerlei Auffälligkeiten gibt, verhilft der Mittagsschlaf auch zu einem strukturierterem Tagesablauf.

Es ist aber wichtig, keinen Druck auszuüben und das Kind nicht zum Schlafen zu zwingen.

In solchen Fällen sollte man immer die Schlafsituation prüfen.

Wenn gerade etwas Aufregendes passiert oder das Kind in ein Spiel vertieft war, wenn es Umbrüche im Alltag und viel Ablenkung gibt, ist es nachvollziehbar, dass dein Kind sich gegen das Einschlafritual auflehnt.

Sinnvoller ist es, in solchen Situation nachzugeben und das Kind in nächster Zeit genau zu beobachten.

Wenn es nämlich nicht bereit dafür ist, mit dem Mittagsschlaf aufzuhören, wird sich das in den nächsten Tagen an einigen Anzeichen für Schlafmangel deutlich zeigen.

Zum Beispiel wird das Kind abends zunehmend reizbar und übermüdet wirken und Probleme beim Einschlafen haben.

Seine emotionale Verfassung verschlechtert sich und auch nach durchgeschlafenen Nächten wird es Schwierigkeiten haben, tagsüber wach zu bleiben.

Führe über zwei Wochen ein Schlafprotokoll und bemühe dich bei den genannten Anzeichen von Schlafmangel darum, dass wieder regelmäßiger, vielleicht etwas verkürzter Mittagsschlaf eingeführt wird.

Ab wann kein Mittagsschlaf mehr – Kritische Übergangsphasen

Mutter bedeckt ihr Gesicht mit den Händen, während ihr kleiner Sohn auf dem Bett weint

Ist dein Kleines noch keine volle zwei Jahre alt und du fragst dich, wann die Zeit für einen einzelnen Mittagsschlaf gekommen ist?

Im Laufe des ersten Lebensjahres halten Kinder nämlich oft noch mehrere Schläfchen über den Tag verteilt.

Wie sich das weiter entwickeln soll, hängt von den Bedürfnissen deines Kindes und deiner Familie ab, denn die Schlafenszeit soll ja in den Alltag passen.

Sowohl zu Hause als auch in der Krippe könnte es funktionieren, dass es einen kürzeren Vormittagsschlaf und ein Nachmittagsschläfchen gibt.

Beobachte das Schlafverhalten deines Kindes in der Nacht: Hat es abends Schwierigkeiten beim Einschlafen? Schläft es die Nacht durch?

Wenn du den Eindruck hast, dass die zwei Schläfchen tagsüber zu viel sind, weil es abends und nachts Auffälligkeiten gibt, dann kannst du versuchen, dein Kind sanft von den zwei Schläfchen tagsüber abzugewöhnen und stattdessen nur einen Mittagschlaf einzuführen.

Dabei verschiebt man das erste Schläfchen (am Vormittag) langsam und in kleinen Schritten täglich etwas weiter nach hinten, sodass das Einschlafritual beispielsweise jeden Tag zehn Minuten später beginnt.

So wird aus dem Schläfchen um 10 Uhr in zwei, drei Wochen also ein Mittagsschlaf um 12 Uhr.

Einschlafrituale sind übrigens bei solchen Übergängen besonders wichtig, da sie Kindern bei der Umstellung helfen und signalisieren, dass alles in (gewohnter) Ordnung ist.

Entsprechend kann die Zeit des Zubettgehens auch etwas nach hinten verschoben werden.

Da die Entwicklung des Schlafbedarfs und Verhaltens bei Kindern wellenförmig verläuft, kann es passieren, dass das Kind anfangs immer wieder doch zweimal am Tag schläft.

Das ist normal. Man sollte es hinnehmen und keine krassen Veränderungen aufzwingen. Mit der Zeit pendelt sich das von selbst ein.

Mutter schaut schlafendes Kind an und umarmt es

Es kann sein, dass dabei dein Kind abends länger munter ist und partout nicht einschlafen möchte oder der Nachtschlaf gestört ist.

Dann kannst du es tagsüber behutsam wecken, falls die Schläfchen länger dauern. Anders als Neugeborene und Babys kann
man das bei Kleinkindern schon machen.

Viele Eltern beobachten bei ihren dreijährigen Kindern, dass das Schlafverhalten sich ändert.

Meistens ist es für Kinder eine kritische Zeit der Umgewöhnung: Vielleicht sind sie aus der Krippe hinausgewachsen und werden in eine andere Kita-Gruppe eingewöhnt oder sie kommen das erste Mal in den Kindergarten.

An Wochenenden merken Eltern dann, dass ihr Kind in der Mittagszeit nicht mehr einschläft, sondern nachdrücklich spielen möchte.

Da können sie auf den Gedanken kommen, dass das Kind bereits keinen Mittagsschlaf mehr braucht.

Allerdings kann das täuschen. Vielleicht ist das Kind durch Kita oder andere Aktivitäten aufgekratzt und braucht einfach länger, um zur Ruhe zu kommen und einzuschlafen?

Vielleicht denkt es aber auch, es könnte etwas verpassen und sträubt sich gegen das eigentlich notwendige Schläfchen.

Das merkst du vor allem daran, dass es durch die fehlenden Stunden Schlaf am Tag quengelig ist und abends Schwierigkeiten damit hat, einzuschlafen, anstatt wie erwartet schneller in den Schlaf zu versinken. Bei Übermüdung kommt das oft vor.

Um Trugschlüsse zu vermeiden, solltest du dich stets bei den Erzieherinnen über dein Kind erkundigen und Genaueres über die Schlafenszeit, Schlafumgebung und Rituale in der Kita wissen.

Wenn dein Kind übrigens noch nicht in die Kita geht und du dich fragst, ob du es in einen öffentlichen oder privaten Kindergarten schicken sollst, findest du hier Hinweise zu den Unterschieden und verschiedenen Ansätzen, die dir die Entscheidung vielleicht erleichtern können.

Achte zudem darauf, dass die Schlafumgebung zu Hause ruhig ist und keine Spielsachen oder andere Dinge und Geräusche für Ablenkung sorgen, damit dein Kind besser zur Ruhe kommen und so in den gewohnten Mittagsschlaf finden kann.

Ab wann keinen Mittagsschlaf mehr – Eindeutige Zeichen, dass man das Schläfchen abgewöhnen sollte

lächelnde Mutter und ihr lächelnder Sohn spielen im Bett

Da das Schlafbedürfnis eine individuelle Angelegenheit ist und Kinder in verschiedenen Altersstufen mit dem Mittagsschlaf aufhören, gilt es, das eigene Kind genau zu beobachten und herauszufinden, wann das Schläfchen am Tag nicht mehr nötig ist, damit es den ganzen Tag voller Energie ist.

Dabei gibt es deutlich Zeichen, die dir zeigen, dass es soweit ist und der Mittagsschlaf im Tagesablauf überflüssig geworden ist.

Auch wenn es für dich unter Umständen bedeutet, dass du nun weniger Zeit für dich selbst oder andere Arbeiten hast, solltest du dein Kind unbedingt dabei unterstützen, mit dem Schlafen am Tag aufzuhören, wenn die folgenden Situationen vorkommen.

1. Dein Kind hat Schwierigkeiten damit, zu Mittag einzuschlafen

Wie oben bereits erwähnt, kann das verschiedene Ursachen haben und muss alleine nicht heißen, dass das Kind keinen Mittagsschlaf mehr braucht. Vielleicht muss die Schlafsituation oder die Schlafenszeit geändert werden.

Wirkt dein Kind aber nicht müde? Singt oder spielt es munter auch im ruhigen Bett?

Bleibt seine Stimmung auch an Tagen ohne Schläfchen gleich?

Dann kannst du das als Hinweise darauf verstehen, dass kein Mittagsschlaf mehr gebraucht wird.

2. Dein Kind hat Probleme beim abendlichen Einschlafen

Ist das Kind am Abend zur Schlafenszeit munter und aktiv und hat Schwierigkeiten beim Einschlafen, bekommt es letztlich insgesamt weniger Schlaf, was natürlich kontraproduktiv ist.

Hast du bereits den Mittagsschlaf verkürzt und auch darauf geachtet, dass die abendliche Schlafenszeit nicht zu lange hinausgezögert wurde, dann sind die Schwierigkeit beim abendlichen Einschlafen ein weiteres Anzeichen dafür, dass man sich vom Nickerchen tagsüber verabschieden sollte.

3. Dein Kind wacht morgens früh auf

Sohn weckt frühmorgens schlafende Mutter

Auch in diesem Fall kannst du erstmal versuchen, den Mittagsschlaf zu verkürzen.

Wenn dein Kind dann immer noch viel eher als zur üblichen Zeit morgens aufwacht und ausgeschlafen ist, dann ist das ein klarer Hinweis darauf, dass es keine Siesta mehr braucht.

4. Dein Kind ist auch an Tagen ohne Mittagsschlaf nicht schläfrig

Hat das Kind keine Schwierigkeiten damit, ohne die Schläfchen den ganzen Tag wach zu bleiben, wird es nicht launisch und schläft abends gut ein, dann braucht es keine Nickerchen am Tag mehr.

Beobachte es mindestens eine Woche lang genau, um sicher zu sein.

5. Dein Kind ruht, aber schläft nicht

Dabei zeigt es mittags keine Anzeichen von Müdigkeit. Kein Gähnen, kein Quengeln und keine auffälligen Stimmungsschwankungen.

Wenn das so über mehrere Tage bleibt, dann kann man das Mittagsschläfchen weglassen.

Ab wann kein Mittagsschlaf mehr – Was man bei der Entwöhnung beachten sollte

kleines Mädchen spielt mit Puzzles, die zu Hause auf den Fliesen sitzen

Freilich lässt sich der Schlafrhythmus nicht ohne Weiteres von heute auf morgen umstellen.

So kann die Entwöhnung einige Zeit in Anspruch nehmen und für alle Beteiligten auch mit Unannehmlichkeiten verbunden sein.

Auf jeden Fall ist eine Ruhepause von Erlebnissen wichtig, also kann man das Nickerchen durch eine organisierte Ruhezeit ersetzen und dem Kind die Wahl geben, ob es schläft oder spielt.

Wichtig ist aber, dass das Kind versteht, dass es ruhigen Aktivitäten nachgehen soll.

Zum Beispiel kann es einem leisen Hörspiel horchen, puzzeln, malen oder Bücher anschauen.

Haben die Einrichtungen genügend Räume und Fachkräfte, können auch Kindergartenkinder wählen, ob sie zur Mittagsruhe schlafen oder lieber ruhig spielen möchten.

Es ist wichtig, dass Kinder zur Ruhe kommen, damit sie neue Energie tanken und das Gedächtnis festigen können. Auch während einer ruhigen Beschäftigung laufen viele Prozesse im Hintergrund ab.

Außerdem sollte man von einem Kind natürlich nicht erwarten, einfach nichts zu tun.

Fernsehen und andere Bildschirmaktivitäten sollten auf jeden Fall vermieden werden, auch wenn die Tonstärke auf leise gestellt ist.

Die Eltern sollten während der Mittagsruhe Vorbild sein und selbst laute Geräusche und aufregende Aktivitäten vermeiden, um das Kind zum leisen Spielen zu ermutigen.

Ab wann kein Mittagsschlaf mehr – Wie verändert sich der Schlaf nach der Entwöhnung?

süßes Baby mit lockigem Haar, das auf Bauch im Bett schläft

Es kann sein, dass dein Kind nachts mehr Schlaf braucht, wenn es tagsüber nicht mehr schläft.

So wird empfohlen, dass man die Schlafenszeit auf einen früheren Zeitpunkt am Abend verschiebt, zum Beispiel auf 19 Uhr, wenn das Kind früh aufstehen muss.

Beachte bitte, dass auch Kinder im Vorschulalter immer noch bis zu 13 Stunden Schlaf pro Tag brauchen, sie also den fehlenden Mittagsschlaf kompensieren müssen.

Eine feste Routine und Rituale sind weiterhin wichtig und fördern einen gesunden Schlaf.

Egal, ob dein Kind es gewohnt ist, vor dem Schlafengehen noch eine Kleinigkeit zu essen, etwas zu lesen oder einem Hörbuch zu lauschen – dies sollte unbedingt beibehalten werden.

Hat sich dein Kind das Mittagsschläfchen abgewöhnt, heißt das nicht, dass es nie wieder tagsüber schlafen wird.

Wachstum und Veränderungen machen müde und beeinflussen die Schläfrigkeit deines Kindes, sodass es immer wieder tagsüber zum Einnicken und zu Nickerchen kommen kann.

Das ist so auch mehr als in Ordnung. Hauptsache, der Nachtschlaf wird dadurch nicht beeinträchtigt.

So oder so bleibt die feste Ruhezeit am Tag ein wichtiges Element im Lebens deines Kindes.

Das gilt auch für Jugendliche, bei denen nachgewiesen wurde, dass Schläfchen am Tag zur Abnahme des Schlafes bei Nacht und insgesamt führen.

Hast du Auffälligkeiten bei den Schlafgewohnheiten deines Kindes beobachtet, die dir Sorgen bereiten, dann solltest du einen Kinderarzt aufsuchen und die Sache abklären lassen.

Abschließende Gedanken

Mutter und Tochter liegen auf dem Teppich und versuchen, ein Nickerchen zu machen

Schlaf ist wichtig für Kinder wie für Erwachsene. Für die weitere Entwicklung von Babys und Kleinkindern ist er zudem von wesentlicher Bedeutung, da im Schlaf Regenerations-, Lern- und Wachstumsprozesse auf Hochtouren laufen.

Allerdings gibt es auch Studien, die belegen, dass sich der Mittagsschlaf auch negativ auf Kinder auswirken kann.

Kein Wunder, wenn Eltern nach Richtwerten und Regeln suchen, wie man das Thema Schlaf am besten behandeln soll.

Doch es kann keine Regeln geben bei so einer individuellen Angelegenheit, wie es der Schlaf ist.

Man muss die Bedürfnisse des Kindes erforschen und entsprechend auf sie reagieren.

In diesem Beitrag habe ich dir Statistik und Durchschnittswerte zur groben Orientierung genannt und dir die klaren Anzeichen dafür geschildert, dass du deinem Kleinkind das Nickerchen am Tag abgewöhnen solltest.

Wenn du dir unsicher bist, ob dein Kind sich gegen den Mittagsschlaf sträubt, weil es stattdessen spielen und nichts verpassen möchte oder aber ob es über das Schläfchen am Tag hinausgewachsen ist, dann führe ein Schlafprotokoll.

Knappe Infos zur Schlafdauer und Schlafenszeit sowie zur Stimmung deines Kindes tagsüber und abends werden dir innerhalb einer Woche zeigen, wo man ansetzen sollte.

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